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Donnerstag, 26. Juli 2012

Auberginen-Duo

Die Aubergine hat Saison. Was ist also besser, als das wunderbare violette Gemüse in der Küche einzusetzen. Als ich durch die jüngste Ausgabe der Zeitschrift Lecker blätterte, fand ich ein leckeres Rezept, in dem lange Auberginenscheiben mit einer Mischung aus Bulgur, Kapern und Ziegenfrischkäse gefüllt und aufgerollt werden. So in der Art von Involtini. Ich habe noch ein paar klein geschnittene Artischockenherzen hineingetan und dazu ein Stück Lachsfilet serviert. Sehr lecker!



Als zweites im Auberginen-Duo habe ich eines meine Lieblingsrezepte aus dem Jamie Oliver Italien Buch gekocht, eine Caponata. So ein bisschen wie ein Ratatouille, aber mit Kapern und Oliven. Also, wirklich fast unübertroffen! 


Und beides wunderbar vegetarisch!

Sonntag, 4. März 2012

Leckere Kiste

Ich habe länger nicht gepostet, weil ich einen neuen Job habe. Und da musste ich feststellen, dass ich manchmal nicht genügend Zeit habe, richtig einkaufen zu gehen. Interessanterweise habe ich in genau dieser Zeit von "foodieSquare" gelesen. Die verschicken erlesene Lebensmittel aus kontrollierter und biologischer Herstellung.

Das klang ganz spannend fand ich und so habe ich mir mal zum Test eine sogenannte "Tasty Box" zukommen lassen.

Da gibt es zwei Sorten, eine zum Kochen und die andere, für diejenigen, die lieber einfach nur genießen wollen. Ich wollte natürlich kochen und in der Tasty Box, die ich bekam, befanden sich Fisch (Bodenseefelchen), Kartoffeln für ein Püree und Linsen dazu. Und die Zutaten für ein Dessert sowie eine passende Flasche Wein. Ach so, und natürlich die Rezepte. Und ich muss sagen, dass die Rezepte nicht nur wirklich gut verständlich und relativ leicht zuzubereiten waren, sondern auch sehr lecker.

Bei dem Dessert handelte es sich um eine Zitronencreme und einen Orangensalat. Der Wein war ein feiner Riesling vom Weingut Carl Loewen. Vielleicht bestelle ich mir demnächst auch mal die Tasty Box zum Genießen. Bin gespannt, was darin ist.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Weihnachtsente très francais = Confit de canard

Weihnachten ist ja bekanntlich das Fest der Völlerei und des fettreichen Essens. Und ich finde, einmal im Jahr darf das ruhig auch sein. Der Festbraten gehört unbedingt dazu. Jedoch ist es, seitdem ich mich erinnern kann, bei mir in der Familie so, dass jedes Jahr gebangt wird, ob der Vogel auch gut wird. Will heißen, das Fleisch nicht trocken, aber die Haut trotzdem knusprig ist.

Während meiner Kochausbildung habe ich da die beste Entenvariante (läßt sich auch mit Gans machen) kennen und kochen gelernt. Nämlich Confit de Canard - Ente im eigenen Fett gebacken. Da bleibt das Fleisch saftig und am Ende wird die Haut im Ofen in kurzer Zeit noch knusprig. Ein weiterer ganz großer Bonus ist, dass man am Ende nicht den ganzen Ofen schrubben muss.

Also, hier ist das Rezept. Erstmal die Enten- oder Gänseteile 24 Stunden marinieren. Die Marinade, die ich verwendet habe und die aus der "Leiths Cookery Bible" stammt, hat folgende Zutaten:

4 Eßlöffel Brandy
30g Salz
1 Eßlöffel Pfefferkörner, grob gemahlen
2 Nelken, zerdrückt
4 Stiele frischer Rosmarin, gehackt
2 Lorbeerblätter, zerbröselt

Ententeile in eine große Glas- oder Porzellanform legen. Nicht überlappen! Brandy gleichmäßig drüber träufeln. Salz, Pfefferkörner, Nelken, Rosmarin und Lorbeerblätter mischen und ebenfalls über die Ente streuseln.

Mit Frischhaltefolie abdecken und beschweren. Im Kühlschrank 24 Stunden marinieren lassen!


Für das Confit:
675g Gänsefett
1 Knoblachknolle, ungeschält in Zehen geteilt
15g frische Thymianstiele

Dann am nächsten Tag Backofen auf 150°C vorheizen. Flüssigkeit von der Marinade abgießen und Gewürze von den Ententeilen abschaben. Gänsefett erwärmen. Ententeile in einen Bräter mit Deckel legen, Knoblachzehen und Thymian darüber verteilen. Gänsefett in den Bräter gießen, bis die Ententeile komplett bedeckt sind.

Deckel drauf und dann 3 1/2 bis 4 Stunden im Ofen schmoren, bis das Fleisch ganz zart ist. Dann Ententeile aus dem Fett nehmen.


Anschließend kann man entweder das Fleisch mit der Haut nach oben noch bei 200°C auf einem Blech braten, bis die Haut knusprig ist. Oder aber wenn man die Ententeile nicht sofort servieren will, Gänsefett noch mal erwärmen und durch ein Sieb gießen. Danach eine Schicht in einer Form erkalten und fest werden lassen. Dann Ententeil darauf und mit dem restlichen Fett bedecken. So hält sich das Fleisch eine ganz Weile im Kühleschrank. Vor dem Aufwärmen vorsichtig aus dem Fett befreien und dann wie oben im Ofen bei 200°C erhitzen. Das Fett kann aufgehoben und wieder verwertet werden.

Probiert's mal aus. Das Fleisch hat einen fantastischen Geschmack!



Frohe Weihnachten!

Samstag, 1. Oktober 2011

Gratis Rezepte

Ich war neulich bei Karstadt in der Lebensmittelabteilung und da fiel mir folgendes Magazin ins Auge.
Das Titelbild fand ich einfach so ansprechend, dass ich die Zeitschrift in die Hand nahm und mit Freude feststellte, dass sie gratis zum Mitnehmen ist. Rezepte für umsonst! Schnell habe ich ein Exemplar in den Einkaufskorb gelegt.

Später habe ich gesehen, dass das Titelbild zu einem Rezept von Cornelia Poletto gehört, welches unter anderem in der Zeitschrift abgedruckt war. Und da ich großer Fan von roter Beete und Ziegenkäse bin, musste ich das Gericht einfach ausprobieren. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Zusammenspiel zwischen der Süße der roten Beete und der Cremigkeit des Käses, plus (und für die Geschmacksbalance, wie ich finde, sehr wichtig) die Vinaigrette war einfach toll.

Meine Kreation sieht vielleicht nicht ganz so "perfetto" aus, aber wenn Ihr mal bei Karstadt seid, solltet Ihr einen Blick in das Gratis-Heft werfen: