Montag, 26. März 2012

Experiementelle Kühlschrank-Lasagne

So sehr ich meine Kochbücher liebe, mich immer wieder gerne inspirieren lasse und auch nach Rezept koche, so sehr liebe ich es auch (wie ich vielleicht schon mal erwäht habe), Zutaten zusammenzuwerfen und einfach mal auszuprobieren, was am Ende dabei herauskommt.

Das ist besonders der Fall, wenn ich schnell etwas auf dem Tisch haben will, also schon gerne was Frisches und Leckeres kochen möchte, aber entweder keine Zeit habe oder einfach zu erledigt bin vom Tag.

Heute ist so ein Tag, wo ich zwar kochen möchte, aber auch nicht unbedingt groß einkaufen gehen möchte. Also, habe ich in den Kühlschrank geguckt und mich für eine schnelle Lasagne entschieden. Schnell, weil ich keine Bechamel-Sauce gemacht habe.

Ich habe lediglich einen Sugo zubereitet und in diesem Fall Zwiebeln, Rinderhack, rote Paprika, Mangold und Möhren angebraten, dann die Dosen-Tomaten hinzugegeben und mit Salz, Pfeffer, Zimt (!!!!) und geräucherter Paprika abgeschmeckt. Alles ein bisschen eingekocht.

Und dann Sugo und Lasgane-Platten geschichtet. Weil ich aber doch eine cremige Schicht wollte, habe ich in die Mitte eine Schicht Ricotta getan. Und last Euch sagen: Es ist sehr lecker! Probiert's mal aus!

Sonntag, 18. März 2012

Obst und Gemüse aus der Kiste

So, dies ist die dritte und letzte Klappe in Sachen Lebensmittelbestellungen. Ich habe mir, nachdem ich lange mit dem Gedanken gespielt hatte, mal eine Ökokiste bestellt.

Eine normale Standard-Obst-und-Gemüse-Öko-Kiste und drin waren ein Blumenkohl, eine Tüte Feldsalat, ein Bund Frühlingszwiebeln, drei Kiwis, drei Birnen, fünf Mandarinen, zwei gelbe Paprika und eine Hand voll Möhren.

Ich fand die Auswahl der Produkte eigentlich ganz gut. Allerdings fand ich den Preis für diese Menge Lebensmittel doch ganz schön happig: 16 Euro plus Lieferkosten. Das sind bei 8 Produkten zwei Euro pro Produkte. Und ich weiß nicht, ob ich drei Kiwis für 2 Euro kaufen würde.

Egal wie, für mich ist es jedenfalls keine wirkliche Alternative zum Bioladen. Da kann ich selber auswählen und dort gibt es gegebenenfalls auch mal ein Angebot.


P.S.: Noch ein Nachklapp in Sachen "Unsere Schlemmertüte" - die Gerichte darin waren wirklich sehr lecker, besonders das Schweinefilet mit den geschmorten Apfelscheiben und den Sellerie- und Kartoffel-Wedges.

Montag, 12. März 2012

Die Schlemmertüte

Lebensmittelbestellungen - die Zweite! Dieses Mal habe ich eine andere Variante des Online-Einkaufens gewählt.


Und zwar werden bei "Unsere Schlemmertüte" die Lebensmittel für gleich mehrere
Tage und mehrere Rezepte geschickt. Die Idee ist, dass so Leute, die a) wenig Zeit haben und b) denen die Ideen beim Kochen ausgehen, so trotzdem Zutaten und Anregungen für eine gesunde Mahlzeit erhalten.

In der Schlemmertüte, die ich erhalten habe, sind die Zutaten für drei Rezepte, nämlich für einen Caesar's Salad mit Biohühnchen, Avocado und Parmigiano reggiano, Schweinefilet mit Sellerie und Apfel in Honigbeize mit Ofenkartoffeln und Minestronegemüse mit Maultaschen und Gremolata.

Heute Abend werde ich mich mal an das Schweinefilet-Rezept machen und dann berichten, wie es war.

Sonntag, 4. März 2012

Leckere Kiste

Ich habe länger nicht gepostet, weil ich einen neuen Job habe. Und da musste ich feststellen, dass ich manchmal nicht genügend Zeit habe, richtig einkaufen zu gehen. Interessanterweise habe ich in genau dieser Zeit von "foodieSquare" gelesen. Die verschicken erlesene Lebensmittel aus kontrollierter und biologischer Herstellung.

Das klang ganz spannend fand ich und so habe ich mir mal zum Test eine sogenannte "Tasty Box" zukommen lassen.

Da gibt es zwei Sorten, eine zum Kochen und die andere, für diejenigen, die lieber einfach nur genießen wollen. Ich wollte natürlich kochen und in der Tasty Box, die ich bekam, befanden sich Fisch (Bodenseefelchen), Kartoffeln für ein Püree und Linsen dazu. Und die Zutaten für ein Dessert sowie eine passende Flasche Wein. Ach so, und natürlich die Rezepte. Und ich muss sagen, dass die Rezepte nicht nur wirklich gut verständlich und relativ leicht zuzubereiten waren, sondern auch sehr lecker.

Bei dem Dessert handelte es sich um eine Zitronencreme und einen Orangensalat. Der Wein war ein feiner Riesling vom Weingut Carl Loewen. Vielleicht bestelle ich mir demnächst auch mal die Tasty Box zum Genießen. Bin gespannt, was darin ist.

Montag, 30. Januar 2012

Frühstückskunst



Ohne Worte!

"Kreuzberg kocht"

Ein wunderbares Buch habe ich entdeckt. "Kreuzberg kocht" heißt ist und ist nicht wie ein herkömmliches Kochbuch:

Kreuzberg ist ja der multikulturelle Bezirk Berlins. Und das Buch widmet sich gemeinnützigen Gemeinschaftsprojekten, die sich für mehr Gemeinschaft in der Gesellschaft einsetzen. Das Kochen, so steht es in der Einleitung, hat da bei geholfen Distanzen zu überwinden.

Jedes Projekt wird in dem Buch in einem Interview vorgestellt und im Anschluss gibt es dann das vom Projekt eingereichte Rezept. Da gibt es wunderbare türkische Küche, aber brasilianisches und deutsches. Aber am besten hat mir der schräge Rezepttitel der Punk-Konzertlocation SO36 gefallen. Sie nannten ihre Risottorezept: Reis mit Scheiß.

Es ist wirklich sehr schön zusammengestellt mit vielen wunderbaren Fotos. Ein tolles Berlin-Geschenk und da es einem guten Zweck dient umso unterstützenswerter.

Sushi-Rad

Neulich habe ich mit einer Freundin zusammen für eine Dinnerparty eine riesige Platte mit Sushi gemacht. Ich hatte das Sushirollen mal in einem Kurs bei einem Japaner vor mehreren Jahren gelernt, aber seither nicht mehr gemacht.

Wir waren dann aber doch überrascht, wie schnell wir die große Anzahl an Maki und Nigri zubereitet und zu einem großen Sushi-Rad angerichtet hatten:

Eine andere Freundin hatte dann noch für den Abend als Dekoration ganz viele wunderschöne Origami-Kraniche gefaltet:
Außerdem gab es an dem Abend ein Sake-Tasting. Ich hatte vorher nur ein, zwei Mal Sake beim Japaner getrunken und fand ihn eher nicht so lecker. Aber an diesem Abend - mit der entsprechenden Heranführung und Erklärung der Unterschiede - konnte ich dem Reiswein doch etwas mehr abgewinnen, auch wenn er nicht mein Lieblingswein wird. Interessant fand ich, dass der Sake-Sommelier sagte, dass nur 20% des produzierten Sakes von wirklicher Qualität sind. Aber selbst die Japaner den minderwertigen Wein trinken. Das erklärt wohl meine bisherige Abneigung. Aber an dem Abend haben wir nur die Creme de la Creme verkostet: